Grauer Star (Katarakt) Behandlung

Eine Grauer Star OP ist grundsätzlich notwendig, wenn das Sehvermögen bereits um 20 bis 30 Prozent eingeschränkt ist. Nun berät der Arzt zu den zwei verschiedenen Operationsverfahren, die sich beim Katarakt bewährt haben und zu den Routineoperationen der Augenkrankheit gehören.

Ob Grauer Star durch Lasern, also den Eingriff mit dem Femtosekundenlaser behandelbar ist, wird im Rahmen einer ausführlichen Untersuchung mit Diagnosestellung und Ausprägung der Grauer Star Symptome festgestellt. Ein weiteres Verfahren, um Grauer Star operativ zu behandeln ist die Operation mit Ultraschall.

Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile, so dass nur die gezielte Auswahl anhand der Grauer Star Ursachen und der empfohlenen Indikation des Arztes mit der Grauer Star Behandlung begonnen wird. Die Zeitplanung für den Eingriff wird meist individuell vorgenommen.

Patienten sollten wissen, dass Grauer Star ein Leben lang operiert und somit auch im hohen Alter behandelt werden kann. In Deutschland wird die Operation jährlich bei rund 800.000 Patienten mit einer Erfolgsquote von 90 bis 95 Prozent vorgenommen.

Wenn sich die Augenkrankheit allein auf den Grauen Star bezieht und ohne Begleiterkrankungen auftritt, lässt sich der Katarakt sehr gut durch eine Operation behandeln. Neben der Operation, die mit Laser oder mit einem kleinen Tunnelschnitt zum Einsatz der künstlichen Linse erfolgt, gibt es keine Möglichkeiten zur Grauer Star Behandlung. Da ein Aufschub zur Verschlechterung der Sehkraft und zur voranschreitenden Ausbreitung der Grauer Star Symptome führt, sollte die OP kurze Zeit nach der Diagnose der Augenkrankheit durchgeführt werden.

Patienten können den Eingriff ambulant oder stationär vornehmen lassen und bereits einen Tag nach dem Eingriff deutlich schärfer als mit der Linsentrübung sehen. Am schonendsten ist die Laserbehandlung, die allerdings nicht von allen Krankenkassen übernommen wird.

Operation mit Ultraschall

Grauer Star wird immer zuerst auf dem am stärksten betroffenen Auge operiert. Die konventionelle, mit Ultraschall erfolgende Operation erfolgt unter lokaler Betäubung, die entweder mit einer Injektion oder als Tropfanästhesie vorgenommen wird.

Grauer Star wird pro Auge in drei Schritten operiert. Im ersten Schritt nimmt der Arzt einen zwei bis drei Millimeter kleinen Tunnelschnitt als Zugang zur Augenlinse vor. Aufgrund der geringen Schnittgröße muss nach Abschluss der Grauer Star OP nicht genäht werden. Im zweiten Schritt kommt das Ultraschallgerät zum Einsatz und wird für die Verflüssigung der Linsenrinde und des Kerns verwendet.

Das verflüssigte Gewebe wird abgesaugt, ehe im dritten Behandlungsschritt die künstliche Linse eingesetzt wird. Im Normalfall werden die seitliche und hintere Linsenkapsel nicht entfernt. Eine Ausnahme liegt nur vor, wenn die Linsenkapsel selbst beschädigt ist.

Die künstliche Linse wird in eingerollter Form durch den in Schritt eins durchgeführten Tunnelschnitt vorgenommen. Erst im Kapselsack entfaltet sie sich in voller Größe und wird mit filigranen Bügeln verankert.

Ein größerer Schnitt zur Verbringung einer nicht faltbaren Kunstlinse ist heute eine Ausnahme, da die meisten Operateure die Grauer Star Operation mit Ultraschall mit faltbaren Kunstlinsen vornehmen.

Nach der Katarakt OP wird das Auge für einen Zeitraum von 24 Stunden mit einem Salbenverband abgedeckt. Bei einer ambulanten Grauer Star Behandlung kann der Patient direkt im Anschluss an die Operation nach Hause und erhält am Folgetag einen Termin zur Nachkontrolle, bei der der Salbenverband entfernt und der Sitz der Kunstlinse kontrolliert wird.

Muss auch beim zweiten Auge eine Grauer Star Operation erfolgen, wird der Katarakt etwa vier Wochen nach der Grauer Star Behandlung am ersten Auge vorgenommen. Eine gleichzeitige Behandlung beider Augen ist bei der OP mit Ultraschall nicht vorgesehen.

Operation mit dem Femtosekundenlaser

Die zweite Möglichkeit der Behandlung der Grauer Star Symptome ist die Laser-OP. Der Einsatz des Femtosekundenlaser ermöglicht einen besonders präzisen Eingriff, so dass hier im Regelfall drei kleine Schnitte vorgenommen werden.

Innerhalb von 10 bis 15 Sekunden hat der Laser die Hornhaut durchtrennt und die Basis für die Entfernung des geschädigten Gewebes, sowie den Einsatz der künstlichen Linse geschaffen. Bei der Behandlung von Grauem Star durch Lasern wird das umliegende Gewebe geschont und das Operationsrisiko sinkt deutlich.

Auch bei der Laserbehandlung wird das zu entfernende Gewebe aufgeweicht und das Linsenmaterial anschließend manuell abgesaugt. Im nächsten Schritt wird die neue Linse, auch hier im Regelfall eine faltbare Kunstlinse im Auge eingesetzt. Durch die bei der Laserbehandlung vorab erfolgende OTC Vermessung des Auges (Optische Kohärenz Tomographie) wird die Passgenauigkeit der Kunstlinse besonders sicher und präzise ermittelt. Auch wenn die Grauer Star Behandlung durch den Lasereingriff schneller heilt, wird der Termin für das zweite Auge ebenfalls nach einem Zeitraum von vier Wochen vergeben.

Immer häufiger werden Grauer Star OPs heute mit Laser vorgenommen, da der Aufwand geringer, die Operationszeit kürzer und die Grauer Star OP Kosten somit niedriger sind. Wenn es in Bezug auf die Kostenübernahme beim Grauer Star Lasern eine einheitliche Regelung gibt, könnte sich dieses Verfahren durchsetzen.

Der kleine Eingriff mit dem Femtosekundenlaser begünstigt die Heilung und schließt Risiken, die bei einer konventionellen Operation auftreten können, aus. Zum aktuellen Zeitpunkt lohnt es sich für Betroffene, den Wunsch zur Laserbehandlung vorab mit der Krankenversicherung zu besprechen. In einigen Fällen, vor allem bei gesetzlich versicherten Patienten, ist eine Kostenübernahme anteilig und in Höhe der konventionellen Behandlungskosten möglich.

Kataraktoperation mit Femtosekundenlaser

Die Kosten der Behandlung

Gesetzlich versicherte Patienten erhalten auf Basis der Grauer Star Diagnostik eine Kostenübernahme der Grauer Star Operation. Das ist wichtig, da die Grauer Star OP Kosten, die Nachbehandlung und die Maßnahmen bis zur vollständigen Ausheilung der Grauer Star Ursachen und Grauer Star Symptome nicht billig sind. Je nach Klinik oder Augenarztpraxis, OP Methode und Linsenwahl belaufen sich die Grauer Star Operation Kosten auf 1.800 bis 3.500 EUR pro Auge.

Wer Grauen Star mit dem Laser behandeln lassen möchte, sollte sich vorab mit seiner Krankenkasse auseinandersetzen und in Erfahrung bringen, ob eine Kostenübernahme bei diesem Verfahren erfolgt. Einige gesetzliche, aber auch private Krankenversicherungen lehnen das Lasern zur Behandlung der Augenkrankheit ab und übernehmen die Kosten nur beim konventionellen operativen Eingriff.

Eine eingeleitete Behandlung ohne Kostenzusage durch die Krankenkasse kann also teuer werden. Die Grundlage einer Kostenübernahme basiert primär auf der Diagnose, die Grauer Star als Augenkrankheit des Betroffenen aufzeigt und einen operativen Eingriff für notwendig erachten lässt.

Im Einzelfall kann die Krankenversicherung die Grauer Star Diagnosen vom behandelnden Arzt anfordern und die Entscheidung zur Kostenübernahme davon abhängig machen. Erbliche und angeborene Grauer Star Ursachen sind inklusiver aller notwendigen Behandlungs- und Nachbehandlungsschritte zuschussfähig.

Allgemein gilt: je deutlicher die Grauer Star Symptome auftreten und die Lebensqualität des Patienten einschränken, desto sicherer ist es, dass die Krankenkassen die Grauer Star OP Kosten vollständig übernehmen – unabhängig vom Operationsverfahren.

Fordert die Versicherung die Behandlung mit einer konventionellen Operation, sollte sich der Patient zugunsten der Kostenübernahme gegen die Grauer Star Behandlung mit Laser und für den Eingriff mit Ultraschall entscheiden.

Die Kosten der Grauer Star Behandlung mit dem Laser

Bei der Behandlung Grauer Star Ursachen mit Laser richten sich die Behandlungskosten sowohl nach den Aufwendungen für das Verfahren, als auch nach der gewünschten Linse. Während die Grauer Star Operation Kosten mit dem Einsatz einer Standardlinse auch beim Lasern von einigen Krankenkassen übernommen werden, zahlt der Patient bei Premiumlinsen dazu.

Im Einzelfall kann die Krankenversicherung die gesamte Behandlung ablehnen und darauf verweisen, dass die Grauer Star OP Kosten nur bei einer konventionellen Grauer Star OP übernommen werden. In diesem Fall, der vor allem bei Privatversicherten eintreten kann, ist mit Kosten bis zu 3.500 EUR pro Auge zu rechnen. Vor allem der Wunsch nach Premiumlinsen, die von Krankenkassen nicht übernommen werden, beeinflusst die OP Kosten nachhaltig.

Bei starker Beeinträchtigung der Sehstärke, bei Lichtempfindlichkeit und einer Minderung der Lebensqualität durch Grauen Star sind Patienten für die Standardbehandlung versichert, während es sich bei einer Behandlung der Linsentrübung mit Laser immer um eine Kann-Entscheidung des Versicherers handelt.

Wer sich lieber zum Lasern als zur klassischen Katarakt OP entscheiden möchte, sollte mit seinem Versicherer nach einer Einzelfallentscheidung suchen und auf jeden Fall im Vorfeld erfragen, ob die Laserkosten in Höhe der Standardbehandlungskosten übernommen werden können.

Eine Garantie gibt es diesbezüglich aber nicht. Die Grauer Star OP Kosten für die Behandlung mit Laser liegen über den Kosten der Standardbehandlung. Doch das Interesse an Laser-OPs wächst ständig, da es sich hier um eine moderne und die Heilung fördernde Grauer Star Behandlung als minimal-invasiver Eingriff ohne Skalpell handelt.

Die Kosten der Ultraschall Katarakt Behandlung

Bei der Ultraschall Behandlung handelt es sich um eine Katarakt OP als Standardbehandlung. Gesetzlich Versicherte und Privatpatienten können Grauen Star im operativen Eingriff behandeln und Grauer Star Symptome durch den Einsatz der künstlichen Linse bekämpfen lassen.

Die konventionelle Katarakt OP wird inklusive der Voruntersuchung, dem eigentlichen operativen Eingriff und der Nachbehandlung von den Krankenkassen übernommen. Die Übernahme der Operationskosten gilt jedoch nicht für Kunstlinsen mit besonderen Funktionen. Daher kann es passieren, dass der Versicherer die Kostenübernahme zur Behandlung der Grauer Star Ursachen und Symptome vornimmt, bei besonderen Linsen aber zur Zuzahlung des Patienten auffordert.

Ehe man sich für eine Grauer Star Therapie entscheidet und zwischen der Behandlung mit Laser und der Katarakt OP auf konventionellem Weg wählt, sollte man zwingend Rücksprache mit der Krankenversicherung halten.

Auch wenn die Grauer Star Operationskosten beim konventionellen Eingriff und dem Einsatz einer Standardlinse mehr als 1.000 EUR unter dem Grauer Star lasern liegt, ist eine Überlegung der möglichen Eigenleistung dennoch von Vorteil.

Hinweis: Einige Krankenkassen zahlen bei Linsen mit Sonderfunktionen den Anteil, den sie beim Einsatz einer Standardlinse übernommen hätten. Da es diesbezüglich aber keine einheitliche Regelung gibt, sollte die Behandlung immer nach Rücksprache mit dem Arzt und der Krankenkasse erfolgen. Ein Heil- und Kostenplan ist hilfreich, da er der Krankenversicherung Einblick in die anfallenden Kosten und somit eine Entscheidungsgrundlage in der Leistungserbringung liefert.

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